Vereinstour: Zu Besuch beim Fußballclub “Sportfreunde” 1924 Ostheim

Das Vereinsleben ist ein existenziell wichtiger Baustein in der kommunalen Gemeinschaft. Es gibt kaum etwas, was das Leben in dieser Form prägt. Mit ca. 700 Mitgliedern in den verschiedenen Bereichen und Gruppen, gehört der Fußball-Club “Sportfreunde” 1924 Ostheim zu den größten Vereinen in Nidderau.
Beim ausführlichen Gespräch mit dem Vorstand des Fußball-Club “Sportfreunde” 1924 Ostheim wurde wieder klar, dass der Vereinssport in Nidderau bessere Rahmenbedingungen benötigt. Die Kosten für Miete und Gebühren fressen die Sportförderung beinahe auf. Außerdem helfen geplante Großprojekte, die eine jahrelange Planung benötigen, nicht die aktuellen Probleme des Vereins zu lösen. Für mich ist klar, dass bzgl. der aktuellen Finanzlage der Stadt Nidderau eine Großsportanlage an der Umgehungsstraße nahe Büdesheim nichts ist. Vielmehr ist dies eine Vision.
 
Zeitnah werde ich mich dafür einsetzen, Kunstrasenplätze für alle Fußballvereine z.B. in Ostheim und Heldenbergen (Heldenbergen mit Laufbahn) bauen zu lassen. Diese würden die Vereine mit eigenen Mitteln und Spenden unterstützen – Somit könnte man ca. 25-40% der Kosten decken.
Die Gebühren und Abgaben für die Sportvereine müssen gesenkt werden. Ein bis zwei auch kommerzielle Veranstaltungen von Vereinen sollten ohne Mietgebühren für die Vereine frei sein. Außerdem möchte ich einen Verwaltungsmitarbeiter installieren, der sich nicht nur um Vereinsangelegenheiten kümmert, sondern auch alle Fördermöglichkeiten zusammenstellt.
Das konstruktive Gespräch fand vor dem Vereinsheim am Ostheimer Sportplatz statt.
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